NEWS 2012



So 16.12.2012   Jahresausklang und Messe am 4. Advent
Das Jahr neigt sich zum Ende und der Musikzug der FFW Plettenberg kann wieder auf erfolgreiche 12 Monate zurückblicken. Als Anerkennung für ihren unermüdlichen Einsatz die Stadt Plettenberg sowohl zuhause als auch in den benachbarten Regionen zu präsentieren, hatte man sämtliche Musiker mit Ihren Partnern am vergangenen Wochenende zur Weihnachtsfeier geladen. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und der sonst eher schlichte Probenraum am Nocken feierlich hergerichtet und geschmückt.

Der würdige Rahmen bestand bereits und in festlicher Atmosphäre konnten gleich 2 Mitstreiter ihre Jubiläen begehen: Christina Gante wurde für 10jähriges Mitwirken im Musikzug ausgezeichnet und Guido Hagen, derzeitiger 1. Vorsitzender, blickt bereits auf eine 30jährige musikalische Schaffenszeit bei den Plettenbergern zurück.

Auch der in musikalischer Ausbildung befindliche Nachwuchs durfte natürlich nicht fehlen. So ließ es sich der jüngste Bläserkollege, Lennart Lahme, mit seinen 8 Jahren nicht nehmen, sein Können unter den kritischen Augen und Ohren der Orchestermitglieder unter Beweis zu stellen und vertonte voller Enthusiasmus und fehlerfrei 3 Weihnachtslieder auf seiner Posaune.

In Sachen Nachwuchsgewinnung möchte der Musikzug natürlich jederzeit am Ball bleiben. So wird man die Bläserinnen und Bläser am 4. Advent beim Mitwirken am katholischen Gottesdienst in der St. Laurentius Kirche zu Plettenberg antreffen. Zusammen mit der kirchlichen Gemeinde wird der Gottesdienst gestaltet und feierlich untermalt. Die Gelegenheit nach der Messe möchte man nutzen, Interessierte im Anschluß daran in den Pfarrsaal einzuladen. Die Spielleute werden noch ein Weilchen zugegen bleiben, um ihre Instrumente vorzustellen. Kinder und Jungendliche sind herzlich willkommen und können die Gelegenheit vor Ort nutzen, evtl. das Instrumen ihrer Wahl selbst auszuprobieren. Auf einen regen Zulauf freut man sich.
von Rica May



So 18.11.2012   Volkstrauertag
Punkt 10.45 Uhr Treffpunkt Böhler Kirche, respektive Ehrenmal am Böhler Friedhof. Kurze Einspielprobe im Pfarrsaal, um Spieler und Instrumente bei den herbstlichen Temperaturen ein wenig aufzuwärmen. Im strömenden Regen versammelten sich sowohl Privatpersonen als auch Mitglieder ortsansässiger Vereine und Institutionen am Gedenkplatz. Bürgermeister Klaus Müller dankte für zahlreiches Erscheinen trotz des widrigen Wetters, welches der Gedenkfeier anläßlich des Volkstrauertages den verdienten würdigen Rahmen verlieh.

Seine Ansprache stand ganz im Zeichen des Zitates von Konrad Adenauer „Frieden und Freiheit sind die Grundlagen jeder menschenwürdigen Existenz.“ Unumstößliche Worte, die jederzeit und überall Gültigkeit besaßen, besitzen und immer besitzen werden. Daran änderte auch die bei dem Regen streikende Technik nichts. Den musikalisch passenden Rahmen gestaltete der Musikzug mit den Chorälen „Wie sie so sanft ruhen“ sowie „Die Ehre Gottes“ und zur Kranzniederlegung „Der gute Kamerad“.
von Rica May



Mo 12.11.2012   Laternenumzug in Eiringhausen
Wie auch in den vergangen Jahren begleitete der Musikzug  den Laternenumzug zu St.Martin in Eiringhausen auf der Bredde.
Bei trockenem Wetter und strahlenden Kinderaugen erfreuten wir auch die Bewohner des Seniorenzentrums St.Josef.
Anschließend konnten sich alle Musiker wieder im Pfarrsaal aufwärmen, wo wir Getränke und einen kleinen Imbiss gereicht bekommen haben.
Wir bedanken uns ganz herzlich hierfür.

von Thomas May



So 11.11.2012   Laternenumzug
Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind….gut, sooo sehr winterlich war es beim Laternenumzug am Sonntag nicht. Bei recht milden Temperaturen und trockenem Wetter zogen die Kinder mit Ihren bunten Lampions in Begleitung der Eltern gemeinsam durch die Straßen. Leider klappte der Wechsel zwischen Gesang und und Spiel des Musikzuges nicht wie erwartet, sodaß die Kameraden an den Instrumenten zwischendurch die eine oder andere Strophe der Martinslieder selber sangen im Versuch, die Anhänger des Umzuges ein wenig zu animieren. Sankt Martin kam zumindest unbeschadet an der wärmenden Feuerstelle an, wo sowohl für die Kleinen als auch kleinen Großen Brezeln und Getränke bereitgehalten wurden.
von Rica May



So 02.09.2012   Its Showtime
Premiere und in dieser Form bisher einzigartig: drei Musik-Ensembles der Stadt Plettenberg vereint auf einer Bühne im Konzert. Das Jugendsinfonieorchester der Musikschule Lennetal, der Chor des ASG Plettenberg sowie der Musikzug der FFW Plettenberg.

Ca. 150 Mitwirkende, Sängerinnen und Sänger, Musikerinnen und Musiker unter 4 Dirigenten und von 3 Moderatoren durch das Programm geführt, gaben eine musikalische Bandbreite zu Gehör, die sich durch Filmmusiken von „A“ wie Andrew Lloyd Webber „A Concert Celebration“ bis „Z“ wie „Zorro“ bewegte. Ein Klangerlebnis ganz besonderer Klasse.

Ziel dieses Konzerts war es, ein Zeichen zu setzen und die Jugendarbeit zu unterstützen. Hier spielte nicht jedes Orchester für sich, sondern ein ganzes Netzwerk von, insbesondere jungen, Instrumentalisten.

Mit Erfolg: die Zuschauer und auch Musiker waren sich einig: das war super! Und unter uns: das Zusammenspiel mit so vielen Musikerkollegen ist etwas ganz besonderes und macht richtig Spaß! In diesem Sinne: Musikbegeisterte und solche die es werden wollen sind jederzeit herzlich willkommen!!!
von Rica May



So 05.08.2012   Schützenfest BSV Deilinghofen

Schon im 9. Jahr bespielt der MZ nun schon das Schützenfest in Hemer Deilinghofen. Das längste Mitwirken einer Festkapelle in Folge. Immer wieder gern werden wir von unserem „Karlchen“ mit Handschlag und Kußhand begrüßt. So auch in diesem Jahr. Auftakt am Samstag. Die Regularien sind klar- als erstes im kleinen Festzug auf gen „Charlie´s“ Scheune, wo sich auch schon das Trommelkorps Deilinghofen eingefunden hatte. Auch Oberst „Charlie“ machte in seinen Grußworten aus seiner Freude keinen Hehl, uns in diesem Jahr wieder bei sich begrüßen zu können, nachdem dieses im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen leider nicht möglich war. 

Alle fühlten sich hier sofort wieder wohl, schließlich kennt man sich nach so langer Zeit bereits bestens aus, sowohl wo Eßbares angeboten wird als auch wo die Flüssignahrung für den Ernstfall steht. In diesem Jahr wurden sogar kleine Lunchpakete mit Pfefferwürstchen und Kräuterschnäpschen bereitgehalten. Nachdem wir die ersten Lieder erklingen lassen und die Instrumente warm gespielt hatten wurde es Zeit, sich zum großen Festzelt in Bewegung zu setzen um die Schützenkompanie in Empfang zu nehmen. Die Grußworte des Oberst endeten in der Bitte an den 1. Vorsitzenden des BSVD, das Fest 2012 zu eröffnen. Natürlich ließ sich der Vorsitzende nicht öfter als 2mal bitten und die anschließende Eröffnung wurde feierlich durch Böllerschüsse bestätigt und bekräftigt. 

Mit dem Anliegen um Abschaltung der Mobiltelefone zogen alle Beteiligten im Schweigemarsch zum Mahnmal zur obligatorischen Feierstunde. Pastor Lohmann richtete seine Worte an die Anwesenden und legte besonderes Augenmerk darauf, daß das Denkmal bereits seit nunmehr fast 80 Jahren im 1. Weltkriegt erbaut wurde ohne zu wissen, daß zu einem späteren Zeitpunkt eine Vergrößerung um das Doppelte notwendig werden würde, damit die Gefallenen des 2. Weltkrieges Erwähnung finden. Seine Betonung lag darauf, daß diese schweren Zeiten Gott sei Dank nun auch ca. 60 Jahre vorbei sind und es blieb kein Zweifel an seiner Hoffnung offen, daß die Friedenszeiten nun weiterhin erhalten bleiben. Die Kranzniederlegung untermalte der MZ mit dem Choral „Der gute Kamerad“ begleitet vom Kanonensalut des Schützenvereins. Ohne Umschweife wurde Marschaufstellung genommen und das nächste Musikstück angekündigt, schon ging es gut gelaunt und musikalisch abwechslungsreich zurück zum Zelt, da sich bald das Königspaar mit seinem Gefolge zum abendlichen Vergnügen einfinden würde. Ein würdiger Empfang mußte von uns als Festkapelle gewährleistet sein, bevor das musikalische Zepter für den Abend an die Tanzband abgegeben werden konnte.

 

Sonntag 9 Uhr. Sammeln am bekannten Punkt – Charlie`s Scheune. Auf geradem Wege direkt vom Parkplatz laut musizierend durch das noch ruhige Deilinghofen. Wer bis jetzt noch im Schlaf lag, war nun sicherlich endgültig wach. Die Plettenberger Festkapelle war pünktlich und auch das Trommelkorps Deilinghofen, unter der enthusiastischen Leitung von „Juffi“,  trudelte – unüberhörbar- wenig später ebenfalls ein. Langen Aufenthalt gab es nicht, da das Königspaar bereits zum Frühstück geladen hatte. Musikalisch im Wechsel marschierten Musikzug und Trommelkorps durch die Straßen. Das Königspaar, besonders die strahlende Königin warteten bereits ungeduldig auf die Ankunft der Spielleute und mit vereinten Kräften ließen beide Kapellen zusammen die Anwesenden an einem spontanen Platzkonzert teilhaben.  Das fröhliche Beisammensein wurde nur ein wenig durch etwas kühlere Temperaturen und Regenschauer getrübt, die Stimmung war und blieb bestens.Leider haben auch die schönste Zusammenkünfte irgendwann einmal ein Ende. So auch diese und im Regen stiefelten Bläser und Schlagzeuger unter Stäbchenführung ihres Dirigenten unerschüttert weiter, um den Aufstieg zum Schützenheim in Angriff zu nehmen. Dem Regen zum Trotze  musizierte man munter weiter und die Belohnung kam im Laufe der Mittagspause in Form von wärmenden Sonnenstrahlen und sommerlichen Temperaturen.

   

Obwohl sich jedermann dem Faulenzen hingab und die Instrumente teils im wahrsten Sinne des Wortes an den „Nagel“ gehängt wurden, führte kein Weg daran vorbei, sich irgendwann für den großen Festzug bereit zu machen. Unter Blasmusikklängen wagte man den Abstieg ins Dorf, wo bereits neugierige Schaulustige auf den bunten Umzug und Kinder mit Körbchen auf die Ankunft der fliegenden Süßigkeiten warteten. Von bester Stimmung und Kaiserwetter begleitet, schlängelte sich der Festzug durch die Straßen, dennoch wurde die Festkapelle auf der Zielgeraden noch vom Sauerländer Regen eingeweicht. Im Zelt angekommen huldigten streng nach Protokoll sämtliche beteiligten Vereine dem Königspaar und Gefolge. Krönenden Abschluß fand die Zeremonie in der „Thekenrunde“ des Musikzuges, bei der die Menge jubelte, tanzte und es fast 1 Stunde mit Blasmusik nonstop buchstäblich über Tische und Bänke ging. 

     

Unter Beifall entschwanden die Musikerinnen und Musiker von der Bühne, da auch an diesem Abend bereits die Tanzband darauf wartete, dem Publikum weiter einzuheizen.

Wie gesagt - Jahr 9 - im nächsten Jahr 10jähriges Jubiläum des Mitwirkens des MZ der FFW Plettenberg an diesem Schützenfest. Liebe Deilinghofener – vielen Dank für Eure Treue - 2013 sieht man sich hoffentlich gesund und munter wieder!!!

 


von Rica May



Sa 28.07.2012   Vogelschießen Sundhelle
Am frühen Nachmittag war der Musikzug wieder gebucht- diesmal auf dem Plan das Königsvogelschießen des SV Sundhelle. Das Wetter zeigte sich etwas unstet und durchwachsen, die Schützen hatten aber für trockene Unterbringung gesorgt und die Instrumente konnten bedenkenlos aufgebaut werden. Pünktlich begannen die Königsanwärter auf den Vogel anzulegen und die wie immer mit Spannung erfüllte Atmosphäre wurde vom MZ in musikalisch kunterbunter Art und Weise etwas aufgelockert. Das Schießen dauerte den ganzen Nachmittag an und, als ob es nicht schon nervenaufreibend genug gewesen wäre, bekam der störrische Vogel buchstäblich noch eine Galgenfrist, da zwischenzeitlich die Munition ausgegangen war.

Etwas aus dem Zeitplan geraten holte sich zum guten und späten Schluß Jürgen Melzer die Königswürde. Ohne Umschweife ging es geordnet im Festzug bergab zur Gaststätte Eckes, wo bereits eine Stärkung bereitgehalten wurde. Ungeduldig warteten bereits die Festgäste auf den Umzug bergan zum Schützenheim – wo, bei nicht gerade kühlen Temperaturen und tropisch schwül-warmer Luft, die Musiker während des Spielens teilweise an ihre Grenzen stießen. Schließlich war der Aufstieg geschafft und das Publikum konnte für diesen Abend mit feierlicher Krönung an die Tanzband übergeben werden.
von Rica May



So 24.06.2012   Dorffest in Pasel
Was ihn wohl geärgert haben mag - keiner weiß es - Petrus hat sich mit dem Wetter nicht besonders verausgabt. Eigentlich schade für die sorgfältig, von langer Hand geplante Veranstaltung, aber die Paseler hatten in diesem Jahr mit einem nigelnagelneuen, ausgesprochen großen Festzelt allen Eventualitäten vorgebeugt. So stand einem musikalischen Streifzug in einer angenehmen Atmosphäre nichts mehr im Wege.

Die Reise begann im alten Böhmen, in den Dörfern "Problus und Prim". Schon im nächsten Moment fanden sich die Zuhörer mit dem Stück "Glasnost" in Russland wieder und trafen auf direktem Wege "Winnetou und Old Shatterhand" im Wilden Westen. Hier konnten sie sich überzeugen, daß "Morgens um 7" die Welt auf dem "Kyffhäuser" noch in Ordnung ist. "Eine schöne Serenade" und "Gilbert O´Sullivan" rundeten den Morgen elegant ab. "Hoch auf dem gelben Wagen" ging es musikalisch "Zum Städtele hinaus" und die Reisenden stellten einmal mehr fest, "Deutschland ist schön". Gut gelaunt und trotz "Herz Schmerz" ließ man es auf der "Vogelwiese" zünftig krachen, bevor die "Alten Kameraden" mit dem "Regimentsgruß" "Auf Wiedersehen" sagten.

       

Die Männer und Frauen des Musikzuges schafften es während ihres 3stündigen Konzerts wieder einmal, ein großes, bunt gemischtes und jedes Jahr größer werdendes Publikum zum Mitsingen und Klatschen zu begeistern, wofür sie Lob und Annerkennung seitens der Zuhörer ernteten.
von Rica May



So 17.06.2012   Schützenfest PSG
Die PSG – jedes Jahr plant diese Gesellschaft akribisch den Ablauf ihres Schützenfestes. Was sie jedoch nicht planen kann ist das Wetter. Und genau jenes hat allen Beteiligten zum Beginn des Schützenfestes am Samstag einen Streich gespielt. Mit reichlich feuchtem Segen aus der Himmelspforte gab es den Festauftakt in der Gedenkfeier an die Toten beim Ehrenmal an der Böhler Kirche, welches der Musikzug mit dem sehr feierlichen Choral „Trost und Dank“ untermalte.

Gleich im Anschluß formierte sich der „kleine“ Festzug zum Aufstieg Richtung Schießstand auf dem Kohlbuschberg, jede einzelne gespielte Note in ständiger Begleitung des warmen Landregens. Es herrschte trotzdem eine sehr gute Stimmung, die sich unter dem dichten Blätterdach im Wald noch etwas aufhellte und gipfelte schließlich im Erreichen des trockenen Festzeltes auf dem Schießstand. Nachdem der Bürgermeister seine Grußworte an die Gesellschaft gerichtet hatte, begann das wie immer mit Spannung erwartete und verfolgte Königsschießen. Das musikalische Unterhaltungsprogramm war dem Anlass entsprechend und bestand hauptsächlich aus knackigen Märschen und Stimmungsliedern, die sich in den Musikcharts bewegten bzw. bewegen und animierte die Schützen dann und wann zum ausgelassenen Mitsingen. Das wechselhafte Wetter konnte die Stimmung nicht trüben und es wurde ausgelassen gefeiert. Nach geraumer Zeit und bangem Warten konnte sich schließlich Matthias Hüsken über das Erlangen der Königswürde freuen. Weidmannsheil wünschte der Musikzug mit dem "Marsch der freiwillenen Jäger". Gemächlich machte man sich an den Abstieg zum Wall, wo der neu erkorene König und Gefolge würdevoll mit dem Präsentiermarsch empfangen und ehrenvoll zur Schützenhalle geleitet wurde. Dort angekommen wurde er unter den Klängen des Marsches „Preußens Gloria“ freudvoll begrüßt.

Am Sonntag hatte Petrus offensichtlich ein Einsehen und bedauerte, die Feiernden am Vortag so durchnäßt zu haben. Scheinbar zur Wiedergutmachung schickte er reichlich Sonnenstrahlen vom Himmel. Am Mittag ließ der Musikzug zur Freude Patienten und Angestellten des Plettenberger Krankenhauses ein paar Weisen erklingen, begleitet von den besten Genesungswünschen eines Schützenoberst der Schützengesellschaft. Ohne Umschweife machte man sich auf, um den Herren des Thrones die musikalische Aufwartung zu machen. Offenkundig sehr zur Freude des noch amtierenden Königs, dessen Wunschtitel „Dem Land Tirol die Treue“ zu Gehör gebracht wurde. Auch die Senioren des Matthias-Claudius-Hauses warteten bereits voller Spannung und freuten sich sichtlich über die Melodien des Musikzuges. 2 der Senioren konnten sich über ein nachträgliches Ständchen zum Geburtstag freuen und schunkelten fröhlich mit.

Die Agenda für diesen Tag war umfangreich und nun wurde es langsam knapp, denn im Stadtzentrum formierten sich bereits die Mitwirkenden des großen Festzuges. Die Straßen waren bereits breit gesäumt von zahlreichen Besuchern. Die Sonne tat ihr Öbriges. Dennoch standen alle Musiker pünktlich und marschbereit an ihrem Platz. Der Zug schlängelte sich unter den begeisterten Augen des Publikums quer durch die Innenstadt und entwickelte sich zum Leidwesen manchen jungen und im Marschieren noch relativ unerfahrenen Musikers ein wenig zum Hindernisparcours, der stellenweise nicht ganz einfach zu meistern war. Aber diese Hürde wurde mit Bravour gemeistert und die jungen sowie alten Majestäten glanzvoll zur Krönung des Jungschützenpaares zur Schützenhalle begleitet.

Nach Beendigung der Krönungszeremonie und anschließender Unterhaltungsmusik bis zum frühen Abend hatten sich die Spielleute eine 2stündige Pause bis zur anstehenden Erwachsenenkrönung verdient. Diese wurde genutzt, um im Biergarten des Restaurants Akropolis einzukehren. In entspannter Atmosphäre gab es gegrillte Köstlichkeiten und kühle Getränke, um den Kopf für den später noch anstehenden Festakt klar zu bekommen. Der Höhepunkt des Abends näherte sich in Form der Krönungsfeierlichkeiten verbunden mit Ehrungen diverser verdienter Mitglieder der Schützengesellschaft und gipfelte in einem wieder rundherum gelungen Zapfenstreich des Musikzuges der FFW Plettenberg.

Nun stand noch das Biergericht auf dem Programm, bei dem aufgrund des Termins auf einem Werktag, die Besetzung der Instrumentalisten etwas kleiner als am Wochenende ausfiel. Die Spielfähigkeit war dennoch gegeben und so zog man am frühen Montagmorgen los, um die Schützen abzuholen. In gänzlich ungewohnter Manier mußten einige in der Discothek Holzwurm abgeholt werden. Das Notenlesen gestaltete sich im Dämmerlicht und Geflimmer der Discokugel etwas ungewohnt aber nicht unlösbar schwierig. Die 2. Etappe lag auf dem Innenhof des Rathauses, da es die Tradition gebietet, auch den Bürgermeister am Rathaus zu begrüßen. Musikalisch ging es im Gleichschritt weiter zum „Plettenberger“, um die nächste Kompanie in Empfang zu nehmen. Zu bereits fortgeschrittener Stunde gelang dann auch der Einzug zum Biergericht, dessen Verurteilungen und Richtsprüche bis zum Nachmittag andauerten. Der Musikzug war in diesem Jahr nicht nur musikalisch beteiligt und durfte sich für 10jähriges Mitwirken am Biergericht der PSG über eine Auszeichnung freuen.

Alles in Allem darf dieses „verlängerte“ Wochenende wieder als gelungener Einsatz des Musikzuges der FFW Plettenberg verzeichnet werden, bei dem einmal mehr unter Beweis gestellt wurde, daß die Damen und Herren nahezu in jeder Lebens- und Wetterlage musizieren können. Mehrfach bestätigt durch die positiven Reaktionen des Publikums.
von Rica May



Do 07.06.2012   Fronleichnam
Nicht nur Schützenvereine, Feuerwehr und SGV schätzen den Musikzug, auch die Kirche nimmt das musikalische Mitwirken unseres Orchesters gern in Anspruch. So auch ganz konkret zur Mitgestaltung der Eucharistiefeier anläßlich des katholischen Fronleichnamfestes in der Schützenhalle Plettenberg, die jedes Jahr zu Hunderten von Gläubigen besucht wird.

Der Draht zu Petrus schien an diesem Tag nicht hundertprozentig zu stehen und während der Messe riskierte selbst der Pastor immer mal einen kurzen Blick durch die großen Fenster um sicherzustellen, daß der Weg für die Prozession nicht gar zu feucht wurde. Diese zog im direkten Anschluß über die Offenbornstraße zum 1. Altar unter dem Stephansdachstuhl am Alten Markt, wo einst die Laurentius-Kirche stand. Von dort über die Bahnhofstraße zum 2. Altar am Autohaus Schauerte weiter bis zum Altenzentrum St. Josef und endete schließlich in der St. Johannes Baptist-Kirche zu Eiringhausen. Fleißige Helfer und Freiwillige hielten bereits Getränke, Erbsensuppe, Leckeres vom Rost sowie Kuchen bereit und bis auf zwei, drei kleinere Regenschauer stand die Leitung zum Wettergott doch einigermaßen stabil.
von Rica May



Fr 27.04.2012   Musikzug 4 Tage im "Dauereinsatz"
Volles Programm hatte der Musikzug am vergangenen Wochenende. Den Auftakt dazu gab es am Freitagnachmittag beim Fest der Grüner Schützen. Treffpunkt wie in jedem Jahr um 15.30 Uhr am Restaurant Akropolis. Nach den vorherigen Regentagen setzte sich  bei schönem Frühlingswetter der kleine Festzug in Richtung Schießstand auf der Wieckmerth in Bewegung.  Dort herrschte bereits reger Andrang. Für lange Verschnaufpausen war jedoch nach dem anstrengenden Aufstieg nicht viel Zeit, fluchs wurden Sitzgelegenheiten aufgebaut, Noten und Instrumente in Position gebracht.  Den offiziellen Beginn des Schützenfestes bildete traditionell, wie in jedem Jahr, wieder eine Gedenkfeier, die vom Musikzug andächtig untermalt wurde.  Auch das nachfolgende, überaus spannende und bis in die Abendstunden andauernde Vogelschießen erhielt durch das unterhaltsam bunte Programm des Musikzuges seine ganz eigene musikalische Note.

Samstag, Tag zwei des musikalischen „beinahe-Dauereinsatzes“. Treffpunkt: 13.30 Uhr am Plettenberger Krankenhaus. Die Tradition gebietet es, daß die Patienten und Angestellten des Hospitals am Schützenfest teilhaben sollen und dürfen. So fanden sich sowohl eine Abordnung des Schützenvereins als auch der Musikzug  ein, um das zu tun, was sie am besten können - mit ihrer Musik anderen Menschen Freude schenken. Wer es einrichten konnte, sah vom Balkon aus zu, aber sicherlich lauschten auch viele Ohrenpaare gespannt hinter den Fenstern und lachten mit der Sonne um die Wette. 

Schon ging es weiter zum nächsten Etappenziel  am Haus Battenfeld. Nicht nur die Instrumente, ebenso die Logistik mußte reibungslos funktionieren. Einerseits sollten die Spielleute pünktlich zum Festzug parat stehen, andererseits mußte sämtliches Equipment parallel an der Schützenhalle zur anschließenden Kinderkrönung bereit sein. Dank des hervorragenden Zusammenspiels der Musiker auch in diesem Punkt, stellen solche Kleinigkeiten jedoch kein nennenswertes Problem dar. Rechtzeitig zum großen Festumzug war alles geregelt und jeder  Instrumentalist spielfertig und marschbereit an seinem Platz. Die neuen Könige mit Ihrem Gefolge konnten bei Kaiserwetter würdevoll durch eine bestens besuchte Innenstadt zur Schützenhalle geleitet werden. 

Die anschließende Kinderkrönung verlief im musikalisch würdigen Rahmen reibungslos und die Festgäste wurden mit vielen bekannten und weniger bekannten Weisen stimmungsvoll unterhalten.  Der allgemeine Aufbruch am frühen Abend, um sich auf den großen Festabend vorzubereiten, bescherte den Musikern eine wohlverdiente Spielpause. Man stärkte sich bei einem reichhaltigen Abendessen und nutzte die Zeit, ein wenig über den Frühjahrsmarkt zu schlendern und sich mental auf den später am Abend stattfindenden Zapfenstreich anläßlich der Krönungszeremonie vorzubereiten. Diese fand nach etwas Verzögerung gegen 21 Uhr statt und der Große Zapfenstreich wurde von allen Mitwirkenden erneut mit Bravour gemeistert. Ein langer Tag war geschafft und der nächste stand direkt bevor.

 

Sonntag, Tag drei. Um 11 Uhr tagte das Grüner Biergericht. Natürlich mit von der Partie- der Musikzug der FFW Plettenberg. Besonderes Highlight in diesem Jahr für die Musiker- die Verleihung des Gartenzwerges als Anerkennung für langjähriges Mitwirken am Grünetaler Schützenfest. Die Verhandlungen dauerten bis in die Nachmittagsstunden an und das Gericht vertagte sich auf das nächste Jahr.

Nach einem Tag Verschnaufpause stürzten sich die Musiker in das nächste große Event -   das Maifest des SGV Plettenberg Eiringhausen in der Grutmecke. Am Vormittag um 10.30 Uhr gab es schon reges Gewusel, Stühle, Instrumente, Schagzeug, Noten, alles fand seinen festen Platz. Um 11 Uhr startete das Programm dem Anlass entsprechend mit dem Mailiedermarsch und  Aufsetzen des Maibaumes. Die ersten Gäste  lauschten bei einem kühlen Tröpfchen den Melodien, welche von den Mitgliedern des Orchesters aus den Instrumenten gezaubert wurden. Der Wettergott war mehr als hold und trotz Wolken blieb es den ganzen Tag über angenehm trocken und warm.  Die Veranstalter gaben wie in jedem Jahr alles, um ihren Besuchern in jeder Hinsicht kulinarisch gerecht zu werden. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch das musikalisch abwechslungsreiche Programm des Musikzuges, welches von Volksliedern, über traditionelle Märsche bis hin zu Filmmusiken für jeden Geschmack etwas bot. Es herrschte ausgelassene Stimmung, die Zuhörer fühlten sich gewogen mitzusingen und zu tanzen, bevor sich das Fest gegen 19 Uhr langsam zum Ende neigte. Seit vielen Jahren schon trägt der Musikzug der FFW Plettenberg als fester Bestandteil zum Gelingen dieses Festes bei.

   

Rückblickend waren die letzten Tage wieder ein voller Erfolg im Wirken des Musikzuges. Interessierte, die sich musikalisch verwirklichen und den Musikzug unterstützen möchten, sind jederzeit herzlich eingeladen. Die Proben finden jeden Montag um 19 Uhr im Feuerwehrgerätehaus  Am Nocken in Plettenberg Holthausen statt.


von Rica May



Sa 14.04.2012   Anüben der FFW Plettenberg
Winnetou und Old Shatterhand in der Feuerwache

Am vergangenen Samstag wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt Plettenberg zum Anüben gerufen. In 3 verschiedenen Szenarien stellten die zugehörigen Feuerwehrmänner und -frauen von 5 Löschgruppen ihr Können unter Beweis.

Im Anschluß an die mit Bravour abgeschlossenen Einsätze fanden sich die Wehrleute am Nachmittag noch zum gemütlichen Beisammensein in der Fahrzeughalle der Rettungswache am Wall ein. Für Stärkung in Form von Erbsensuppe sorgte wie immer das Team um die Gulaschkanone. Zur Befeuchtung der Kehlen standen noch Bierchen und Schnäpschen bereit, die motorisierten Kameraden und Jugendlichen konnten wahlweise auf erfrischende alkoholfreie Getränke oder Kaffee zurückgreifen. Natürlich gehört der Musikzug der FFW seit mehreren Jahren zum festen Bestandteil dieser Veranstaltung. Ein abwechslungsreiches Programm lud zum Verweilen ein. Gewohnt zünftige Märsche, Polkas, Potpouries wie z. B. Gilbert OSullivan oder Hootenanny wurden mit Gesang und Beifall honoriert. Auch Winnetou und Old Shatterhand gaben sich musikalisch die Ehre und verliehen der Feuerwache kurzzeitig einen wildwestlichen Touch.
von Rica May



So 18.03.2012   Treffen der musiktreibenden Züge der Feuerwehren im MK in Menden-Bösperde
Nun war es wieder soweit:
Einmal im Jahr treffen sich alle Spielmanns- und Musikzüge der Feuerwehren im MK um ihr Können unter Beweis zu stellen.
Dieses Jahr traf man sich in der Schützenhalle in Menden-Bösperde.



Nach Ansprache und Grußworten des Vorsitzenden des Feuerwehr-Verbandes MK, der stellv. Landrätin und des Mendener Bürgermeisters konnte das Event nun starten.



Jeder Zug stellte sich mit zwei-drei Vortragsstücken vor.
Der Musikzug Plettenberg intonierte den "Taxis-Marsch", den "Deutschen Kaiser-Marsch und als Zugabe noch den "Deutschmeister-Regimentsmarsch".



Zwischen jedem "Solo" der jeweiligen Züge findet das gemeinsame Spielen aller Züge statt.
Für die Zuhörer stellt dieser Part sicherlich das größte Highlight dar: Wann sonst hört man schon ca.200 Musiker zusammen spielen?

von Thomas May



Mo 12.03.2012   Pressestimmen zum Frühjahrskonzert 2012

Westfälische Rundschau vom 12.03.2012:

Plettenberg. Sie sind eine bunt gemischte Truppe. Gut 40 Frauen und Männer aller Altersklassen, verschiedene Jobs, unterschiedliche Interessen. Doch wenn sie ihre Instrumente bedienen, verschmelzen sie zu einer Einheit. Ergeben zusammen das musikgewaltige Orchester des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Plettenberg.

Gemeinsam vermitteln sie mit ihrer Musik Rhythmen und Emotionen – so wie am Samstagabend in der Böddinghauser Aula. Das Frühjahrskonzert des Musikzuges begeisterte gut 350 Zuschauer, belohnt wurden die Musiker unter der Leitung von Michael Hammecke mit langanhaltendem Applaus und Ovationen.

Zuhörer wünscht sich Mitschnitt für Zuhause

„Von der Bühne aus sieht man gar nichts. Als das Licht anging, war ich überaus positiv überrascht“, sagte Zugführer Guido Hagen im Gespräch mit der WR. „Mit so vielen Besuchern haben wir nicht gerechnet.“ Und die zeigten sich bereits in der Pause überaus hingerissen von dem professionellen Auftritt des Musikzuges. Ein Gast fragte Guido Hagen, ob man die Aufnahmen des Abends käuflich erwerben könne. Eine Anfrage, die Hagen bislang noch nicht erhalten hatte. „Wenn noch mehr Leute sowas wünschen, dann können wir darüber auf jeden Fall einmal nachdenken.“

So bunt gemischt wie das Ensemble selbst war auch die Musikauswahl des Abends: Im ersten Teil überwogen klassische Stücke wie die Ouvertüre zur Operette „Banditenstreiche“ von Franz von Suppé oder Marschstücke wie der Taxis-Marsch von Christian Anton Kolb. Die musikalische Klasse des Ensembles zeigte sich schnell. Werke, die sonst durch Streicher unverwechselbar werden, wie der Wiener-Walzer-Klassiker „An der schönen Donau“ von Johann Strauss, wurden auch nur mit Blasinstrumenten authentisch wiedergegeben. Beim schottischen Stück „A Highland Rhapsody“ ersetzten sie gekonnt den Dudelsack.

Der zweite Teil des Abend stand ganz im Zeichen modernerer Musik. Passend zu den legereren Klängen, blieben die Krawatten der Uniformen hinter der Bühne, der erste Knopf der Hemden durfte geöffnet bleiben. Alles stand im Zeichen von flotten Rhythmen, Film- und Musicalmusik. Das Stück „Oregon“ von Jacob de Haan nahm die Zuschauer mit auf eine Reise in den gleichnamigen US-Amerikanischen Staat, mit Western- und Rockrhythmen. Gruselig wurde es beim Tanz-der-Vampire-Medley, einer Musicaladaption. „Aber keine Angst“, beruhigte die Moderatorin des Abends, Rica May. „Wir sind bei Ihnen.“ Vor jedem Stück informierte May über die jeweiligen Komponisten.

Robbie Williams‘ „Let me entertain you“ bildete gemeinsam mit Johan Wichers‘ „Mars de Medici“ den Abschluss des fulminanten Konzerts. „Let me entertain you“ war gleichzeitig das Motto des Abends. Auf Deutsch: „Lasst mich euch unterhalten“ – und das hat der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr eindeutig geschafft.

    

Süderländer Tageblatt vom 14.03.2012:

PLETTENBERG ■ Ein fulminantes Frühjahrskonzert gab am Samstagabend der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr. Die gut 350 Zuhörer in der sehr gut besuchten Böddinghauser Aula honorierten die gespielten Titel immer wieder mit Bravo-Rufen. Ohne drei Zugaben wurden die Musiker nicht von der Bühne gelassen.

Mit dem Konzert unter dem Titel "Let me entertain you" hatten sich die gut 40 Musiker unter der Leitung von Michael Hammecke viel vorgenommen. Doch es ist ihnen gelungen: Jeder einzelne trug seinen Teil dazu bei, das Publikum drei Stunden lang musikalisch gut zu unterhalten. Das Programm war so abgestimmt, dass für jeden etwas dabei war.

Märsche liegen den Feuerwehr-Musikern besonders - und werden vom Plettenberger Publikum stets am meisten geliebt. Es wundert daher nicht, dass der Feuerwehr-Musikzug nach der Eröffnung zunächst einmal zum warm werden den Präsentiermarsch des Leib-Kürassier-Regiments "Großer Kurfürst" spielte.

Dass sie aber auch im Bereich der Operette zuhause sind, bewiesen die Musiker mit der Ouvertüre zu "Banditenstreiche". Zu Beginn der "Highland Rhapsody" sah das Publikum die Dudelsackspieler im schottischen Hochland förmlich vor sich. Ein Höhepunkt im ersten Konzertteil war für die meisten Besucher sicherlich der Donauwalzer.

Nach der Pause ging es fantasievoll weiter. Ähnlich wie die "Highland Rhapsody" ließ diesmal das Stück "Oregon" eine Landschaft vor den Augen der Zuhörer entstehen. Ebenso jung war die Musik zum Musical "Tanz der Vampire" und zum Film "Die Maske des Zorro", bevor man zum Höhepunkt des Konzertes kam: dem mit großer Spielfreude vorgetragenen Robbie Williams-Medley "Let me entertain you".

Zum Mit- und Weiterklatschen luden die drei Märsche der Zugabe ein.


Süderländer Tageblatt vom 16.03.2012:

PLETTENBERG ■ Über 40 Instrumentalisten waren auf der Bühne der Böddinghauser Aula, als dort der Feuerwehr-Musikzug am Samstagabend sein großes Frühjahrskonzert gab und dafür Lob und Anerkennung einheimste. Ständig werden neue Musiker aufgenommen und ausgebildet.

"Je mehr Leute, desto fundierter der Klang", betont Rica May, Sprecherin der Feuerwehr-Musikzuges. Um ein Klangbild wie beim Frühjahrskonzert zu erreichen, müsse jeder Einzelne Musiker seine Stimme überzeugt spielen. Dafür sorgt der Feuerwehr-Musikzug unter Leitung von Michael Hammecke bei den wöchentlichen Probeabenden.

Wie gut die Ausbildung im Musikzug ist, zeigt die Tatsache, dass am Samstagabend als Solisten nicht etwa gestandene und seit vielen Jahren erfahrene Musiker, sondern zwei der jüngsten Nachwuchsmusiker eingesetzt wurden: der 13-jährige Max May am Bariton und der 14-jährige Christoph Knall am Saxophon.

"Wir freuen uns, gute Nachwuchsmusiker in der Ausbildung zu haben, doch wir können auch dringend noch Unterstützung gebrauchen", sagt Rica May: "Egal, ob jemand bereits ein Instrument spielt, oder ob Kinder ein Instrument erlernen möchte." Vorkenntnisse seien zwar von Vorteil, aber nicht unbedingt erforderlich. May: "Mit eigenen Ausbildern und auch in Zusammenarbeit mit der Musikschule Lennetal wird die Musik von der Pike auf gelehrt - beginnend mit theoretischer Notenkunde und schrittweiser Heranführung ans gewünschte Instrument."

Wer Interesse hat, kann unverbindlich eine Probe besuchen. Diese finden an jedem Montag um 19.00 Uhr im Holthauser Feuerwehrhaus, Am Nocken, statt. Instrumente stehen zum Ausprobieren bereit. "Wir haben eine große Auswahl an Blas- und Schlaginstrumenten und bilden natürlich auf allen Instrumenten aus", betont Guido Hagen, Vorsitzender des Feuerwehr-Musikzuges. Für nähere Informationen steht der Vorsitzende unter der Rufnummer (0 23 75) 39 71 bereit.



von Thomas May



Sa 10.03.2012   Frühjahrskonzert 2012
Programm:

1. Teil

A little Opening
Präsentiermarsch des Leib-Kürassier-Regiments "Großer Kurfürst"
Ouvertüre zur Operette "Banditenstreiche"
A Highland Rhapsody
An der schönen blauen Donau
Brin Polka
Taxis-Marsch

Pause

2.Teil

Marsch Herzog von Braunschweig
Oregon
Tanz der Vampire
Die Maske des Zorro
Let me entertain you
Marsch der Medici

Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr wünscht allen Besuchern viel Spaß beim Konzert und freut sich über ihren Besuch.
von Michael Hammecke



Fr 10.02.2012   Probenwochenende in Arnsberg
Wir befinden uns im Endspurt der Konzertvorbereitungen – in knapp 4 Wochen ist es schon soweit! Und da es sich in den letzten 2 Jahren bereits prima bewährt hat, machten sich weitgehend alle Musikkollegen auch in diesem Jahr wieder auf nach Arnsberg zum SGV Jugendhof. Hier sollten an diesem Wochenende buchstäblich alle Register gezogen werden.

Michael Hammecke präsentiert

Am späten Freitag Nachmittag stand zunächst allgemeines Einchecken und Zimmerbezug an. Anschließend ging es in aller Gemütsruhe dann auf zum gemeinsamen Abendessen, was in gewohnter Weise sehr reichhaltig und lecker ausfiel. Um 19 Uhr stand die erste Gesamtprobe auf dem Plan. Sämtliche Konzertstücke wurden aufgelegt und analysiert. Schließlich sollte an diesem Wochenende der Feinschliff erfolgen, um unseren Zuhörern auch ein perfektes Ergebnis präsentieren zu können. Nach 3stündiger Probe gingen wir dann langsam in die Entspannungsphase über, die, teils gesellig, teils sportlich, ganz unterschiedlich aber unterhaltsam ausfiel.


Martin Theile gibt alles

Der Samstag stand ganz im Zeichen intensivster Registerarbeit. Nach kurzer Einspielprobe verschwanden die Musikkollegen satzweise in separaten Räumlichkeiten gestaffelt nach hohem Blech (Trompeten, Flügelhörner), tiefem Blech (Tenorhorn, Bariton, Tuba, Horn), Holzblasinstrumenten (Klarinetten, Flöten, Saxophone) und Schlagzeug. Mit eigens engagierten Dozenten wurde jedes Stück einzeln in Angriff genommen. Selbst die schwierigsten Passagen wurden mit manchmal recht simplen Eselsbrücken einstudiert. Nur mit kurzen Unterbrechungen zum Mittagessen und Kaffee trinken liefen die Registerproben über mehrere Stunden bis zum späten Nachmittag. Nach 2stündiger Erholungspause und Abendessen folgte am Abend eine erneute Gesamtprobe, um das über den Tag Gelernte im Zusammenspiel noch einmal anzuwenden und zu vertiefen. Jedermann freute sich dann auf den wohlverdienten Feierabend, der wiederum sehr der Kameradschaftspflege zu Gute kam und an dem sich Jung und Alt sowohl in geselliger Runde als auch bei sportlichen Betätigungen vermischten.

auch die Bässe kamen nicht zu kurz

Sonntag. Die Zeit war wie im Fluge vergangen. Schon wurden die Betten wieder abgezogen und die Koffer gepackt. Aber eine Gesamt-Durchlaufprobe des kompletten Konzertrepertoires fand vor Abreise noch statt. Die intensiven Registerproben hatten Früchte getragen. Wie nicht anders zu erwarten, war eine Steigerung der musikalischen Qualität deutlich hörbar. Natürlich erfüllte das Resultat alle Beteiligten mit Stolz für den erbrachten Ehrgeiz. Immerhin machte die Probenarbeit an diesem Wochenende über 12 Stunden aus, in der die Instrumente förmlich glühend gespielt wurden. Jetzt erst recht schauen alle mit Freude und natürlich etwas entspannter auf das bevorstehende Konzert am 10. März, in der hoffentlich gut gefüllten Böddinghauser Aula.

Tutti-Probe am Sonntag

Der Kartenvorverkauf ist angelaufen; Eintrittskarten und nähere Informationen können bereits bei den Mitgliedern des Musikzuges der FFW Plettenberg erworben werden.
von Rica May



Sa 04.02.2012   Jahreshauptversammlung
Das neue Jahr hat begonnen und es ist an der Zeit, aus der vergangenen Saison Resümee zu ziehen und das Augenmerk auf die Ziele der kommenden Saison zu richten. Der Musikzug fand sich zur alljährlichen Jahreshauptversammlung ein, die Musikzugführer Guido Hagen pünktlich eröffnete. 24 der insgesamt 33 aktiven Musiker waren anwesend, die Beschlußfähigkeit für anstehende Wahlen war somit gegeben. Schriftführerin Christina Gante verlas zunächst das Protokoll der letzten JHV und faßte noch einmal die wichtigsten Punkte für alle Anwesenden zusammen. Der Jahresbericht ist für jedermann frei zugänglich auf unserer Webseite unter dem Punkt NEWS einzusehen und wurde nicht noch einmal separat verlesen. Kassierer Wolfgang Föth richtete das Wort mit dem Kassenbericht an die Versammlung. Im direkten Anschluß bescheinigten die Kassenprüfer , Heinz-Georg Knall und Melanie Lahme, eine lückenlose und tadellose Buchführung und baten um Entlastung des Kassierers, was einstimmig angenommen wurde. Auch die anschließende Bitte zur Entlastung des Gesamtvorstandes wurde von der Versammlung einstimmig angenommen.

Der nachfolgende Tagesordnungspunkt beinhaltete Neuwahlen. Zur Wahl stand der Posten des 2. Zugführers. Dieser wurde mit Thomas May erneut besetzt. Da Guido Hagen ankündigte, seine letzte Amtsperiode anzutreten und das Amt im nächsten Jahr an einen Nachfolger abzugeben, werden die kommenden 12 Monate sofort genutzt, um den künftigen Musikzugführer mit allen erforderlichen Aufgaben vertraut zu machen. Weiterhin sollte in diesem Jahr erstmalig ein 2. Kassierer gewählt werden. Da der 1. Kassierer definitiv nach Beendigung seiner Amtszeit nicht wieder zur Wahl stehen wird, will auch er seinen Nachfolger eingehend in diese verantwortungsvolle Aufgabe einarbeiten. Das Amt des 2. Kassierers bekleidet nunmehr Wolfgang Patzak, der einstimmig gewählt wurde und die Wahl annahm. Die Wahl des Schriftführers gestaltete sich recht problemlos, einstimmig wurde auch in diesem Jahr Christina Gante wieder gewählt und mit der Protokollführung betraut. Des Weiteren mußte ein 2. Kassenprüfer für die nächsten 2 Jahre gewählt werden, die Wahl entfiel hier auf Claudia Naber. Um den Musikzug künftig besser in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken und in der Zeitung mehr Präsenz zu zeigen, einigte man sich darauf, künftig einen Pressewart zu ernennen. Die Versammlung erklärte sich mit Rica May einverstanden. Nach Abschluß der Wahlen folgte die Anhörung des Dirigenten.

Michael Hammecke zeigte sich in seinem Bericht im Großen und Ganzen mit den Leistungen des vergangenen Jahres sehr zufrieden. Als besonderen Erfolg strich er beispielsweise das gelungene Frühjahrskonzert heraus. Ein immer umstrittener Punkt ist die Beteiligung sowohl an den wöchentlichen Proben als auch auf den anstehenden Auftritten. Hier besteht unbedingt noch Handlungsbedarf und stärkerer Einsatz eines jeden Einzelnen, um auch künftig das Kostenniveau für evtl. benötigte Aushilfsmusiker niedrig zu halten bzw. weiter zu senken. Und dies ist erforderlich, angesichts des wieder prall gefüllten Terminkalenders für 2012. Die Planung des ersten großen Termins läuft bereits auf vollen Touren- unser Frühjahrskonzert am 10. März 2012 in der Böddinghauser Aula und das damit verbundende Wochenende intensiver Registerproben am kommenden Wochenende im SGV Jugendhof in Arnsberg.

Der Bericht der Notenwarte fiel sehr kurz aus mit der Bitte, daß die Musiker, welche an Auftritten nicht teilnehmen können, zumindest ihre Notenmappen zur Verfügung des Musikzuges bereitstellen. Unter Punkt Verschiedenes wurde von Wolfgang Hecker angeregt, im Zuge der Kameradschaftspflege einen Familientag zu organisieren, worin er von allen Anwesenden bestärkt wurde. Außerdem lud er schon jetzt alle Kameraden zu seinem bevorstehenden 50. Geburtstag in diesem Jahr ein.

Die Jahreshauptversammlung wurde in Rekordzeit bereits nach 55 Minuten geschlossen und fand noch einen gemütlichen Ausklang.
von Rica May



Di 03.01.2012   *** K O N Z E R T * IM * FRÖHJAHR * 2 0 1 2 ***
Der Musikzug wünscht einen guten Start ins neue Jahr 2012 und hat seine Probenarbeit bereits wieder aufgenommen. Es gibt viel zu tun - unser nächstes Konzert steht bevor. Nur noch 9 Wochen - man darf gespannt sein. Wo: Aula des ASG Plettenberg Wann: 10. März 2012 Genauere Info folgt.
von Rica May



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